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Hiro Arikawa – The Travelling Cat Chronicles & The Goodbye Cat

Man sieht beide Bücher liegend auf einer gelben Decke mit violetten Punkten. Auf beiden Covern sieht man die Zeichnungen von Katzen. Eine ist schwarz, die andere Katze auf dem zweiten Buch ist braun-weiß gestreift und liegt auf einem Buchstapel. Man sieht zwei wei0e Katzenpfoten die auf den Büchern stehen.

Details: The Travelling Cat Chronicles

Originaltitel: Tabineko ripôto
Aus dem Japanischen ins Englische von Philip Gabriel

Taschenbuch, 272 Seiten
Doubleday, 2. November 2017
ISBN 978-0857524195

Meine Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Details: The Goodbye Cat

Originaltitel: Mitorineko
Aus dem Japanischen ins Englische von Philip Gabriel

Taschenbuch, 256 Seiten
Doubleday, 12. Oktober 2023
ISBN 978-0857529138

Meine Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Satoru findet eines Tages ein Kätzchen bei seinem silbernen Van, anfangs noch auf Distanz kümmert er sich erstmal nur um die Nahrungsversorgung. Doch als das Kätzchen einen Unfall erlebt und zu ihm kommt, nimmt er es auf, versorgt und adoptiert es. Daraus wird ein Bund, den wohl Katzenmenschen und Tierliebhaber*innen sehr gut verstehen werden. 5 Jahre lang leben die beiden zusammen, bis Satoru eine Entscheidung treffen muss und die beiden brechen auf zu einem gemeinsamen Roadtrip im silbernen Van.

Hiro Arikawa hat ein sehr großes Gespür für die Beziehung Katze-Mensch, mit viel Herz beschreibt sie ganz alltägliche Geschichten und gibt den Katzen eine eigene Stimme. Aber auch zwischenmenschliche, teils sehr besondere Beziehungen finden ihren Platz. Ich habe selten so etwas traurig schönes, berührendes gelesen. Also ja hier eine kleine Warnung: Es könnten Tränen kullern. Gleichzeitig hat Humor einen großen Platz in den Geschichten gefunden – besonders durch die Katzen und ihre Art zu kommunizieren. Als kleines Plus lernt man auch noch etwas über Japan und die anscheinend besondere Beziehung zu Katzen, ich meine es gibt Hotels wo Katzen mit übernachten, wie cool ist das bitte?

Beide Bücher bauen aufeinander auf, während es in The Travelling Cat nur um Satorus Geschichte geht, lernen wir in the Goodbye Cat durch mehrere Kurzgeschichten noch ein paar andere Personen und Katzen kennen. Ich finde nicht, dass man sie unbedingt in einer bestimmten Reihenfolge lesen muss.

Übersetzt wurden sie aus dem Japanischen ins Englische von Philip Gabriel. Unter „Satoru und das Geheimnis des Glücks“, wurde ebenfalls ein Band von Alexandra Klepper in das Deutsche übersetzt.


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