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Kawai Strong Washburn – Haie in Zeiten von Erlösern

Man sieht das Buch liegend auf einer weißen Kommode. Das Cover ist in gelb und orange gehalten und man sieht einen Hai der das ganze Cover ziert, er liegt auf dem Rücken und hat das Maul offen.

Details

Originaltitel: Sharks in the Time of Saviors
Übersetzung von Cornelia Holfelder-von der Tann

Gebundene Ausgabe, 448 Seiten
Luchterhand Literaturverlag, 17. August 2022
ISBN 978-3630877051

Meine Bewertung

Bewertung: 3 von 5.

Klappentext

Nainoa ist sieben Jahre alt, als er von einem Ausflugsboot in den Pazifik fällt und bald von mehreren Haien umkreist wird. Alle befürchten das Schlimmste, doch der größte Hai trägt ihn sanft im offenen Maul zu seiner Mutter zurück – eine Legende ist geboren. Nainoas Familie gehört nicht zu den Reichen auf Hawaii, und als die Zuckerrohrindustrie zusammenbricht, haben sie mit finanziellen Problemen zu kämpfen. Was sie als Gunstbeweis der alten hawaiianischen Götter gedeutet haben, weicht mit der Zeit der harschen Realität, alle drei Kinder gehen aufs amerikanische Festland, um ihren Weg zu machen, aber die Sehnsucht nach ihrer Heimat und auch die magischen Kräfte, die sie dorthin zurückziehen, sind stärker …

Hawaii 1995. Bei einem Ausflug fällt der siebenjährige Nainoa Flores von einem Ausflugsboot in den Pazifischen Ozean. Um ihn zu retten springt seine Mutter hinterher, doch sie muss feststellen dass Noa bereits von Haien umzingelt wird und verliert die Hoffnung auf Rettung. Als ihr Sohn jedoch behutsam im Maul eines Hais zu ihr zurückgebracht wird, entsteht eine Legende. Noa gilt nun als gesegnet von den Hawaianischen Göttern und die Familie – am Rande der Armut lebend – sieht darin zuerst eine Chance etwas dazu zu verdienen. Aber die Realität holt sie schnell ein, seine Auserwählung schwebt über jedem einzelnen Familienmitglied, die Geschwister können nicht mit den Erwartungen mit halten und schlussendlich zerbricht nicht nur Nainoa fast daran.

Washburn schreibt leidenschaftlich und mit einer Prise magischem Realismus über das Familienleben und die Beziehungen zwischen Paradies, Tradition und Armut. Wir erleben wie die Geschwister erwachsen werden, alle drei zieht es auf das Festland wo sie versuchen ein eigenes Leben außerhalb der Armut aufzubauen, die Sehnsucht zu ihrer ursprünglichen Heimat dabei immer im Hintergrund.

Ich habe dieses Buch erst im zweiten Anlauf beendet, da ich einige Zeit gebraucht habe um in die Geschichte einzutauchen und bis zum Ende habe ich es auch nicht geschafft das Buch umfassend zu verstehen. Ich hatte wohl auch einfach eine andere Vorstellung an die Geschichte. Manchmal fand ich die Sprache sehr schön, fast poetisch, ein paar Kapitel weiter dann wieder zu rau, zu explizit. Die Charaktere blieben mir zu unsympathisch und der Umgang innerhalb der Familie hat mich leider überhaupt nicht abgeholt.

Unbezahlte Werbung, das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.


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