
Details
Taschenbuch, 256 Seiten
Picador, 3. März 2022
ISBN 978-1529033793
Meine Bewertung
Klappentext
In this story of family and food, grief and joy, Michelle Zauner proves herself far more than a dazzling singer, songwriter, and guitarist. With humour and heart, she tells of growing up the only Asian-American kid at her school; of struggling with her mother’s expectations of her; of a painful adolescence; of treasured months spent in her grandmother’s tiny apartment in Seoul, where she and her mother would bond, late at night, over heaping plates of food. As she grew up, her Koreanness began to feel ever more distant, even as she found the life she wanted to live.
It was her mother’s diagnosis of terminal pancreatic cancer, when Michelle was twenty-five, that forced a reckoning with her identity and brought her to reclaim the gifts of taste, language, and history her mother had given her.
Michelle Zauner ist Musikerin und als Tochter einer koreanischen Mutter und eines amerikanischen Vaters in den USA aufgewachsen. In ihren Memoiren schreibt sie über den Verlust ihrer Mutter und das Suchen und Finden ihrer Wurzeln über Rezepte koreanischer Speisen.
Ich weiß gar nicht so Recht, was ich hier erwartet habe, aber so ein emotionales Memoir wahrscheinlich nicht. Ich hatte vor dem Lesen noch nichts von Michelle Zauner gehört und konnte mich komplett auf ihre Geschichte einlassen. Zauner hat eine ganz eigene Sprache um den Verlust ihrer Mutter und der damit einhergehenden Trauer zu beschreiben. Auch schwierige Themen wie das erfüllen der elterlichen Erwartungen, Traumata, das Abkapseln des Vaters und die Schwierigkeit sich in keiner der beiden Heimaten so richtig gesehen zu fühlen verpackt sie sehr feinfühlig. Der Gedanke mit Rezepten aus der eigenen Kindheit ihren Wurzeln näher zu kommen hat mich total berührt. Ich kann nur empfehlen, Taschentücher parat zu halten!
Auf Deutsch erschienen unter dem Titel „Tränen im Asia-Markt“ in der Übersetzung von Corinna Rodewald.
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