Klimaquartett: Band 1

Details
Originaltitel: Bienes historie
Übersetzung von Ursel Allenstein
Taschenbuch, 528 Seiten
btb, 10. September 2018
ISBN 978-3442717415
Meine Bewertung
Klappentext
Drei Familien, getrennt durch Jahrhunderte, unauflöslich verbunden mit der Geschichte der Bienen.
Die Geschichte der Bienen erzählt von drei Familien die jeweils ihren Lebensunterhalt mit oder dank Bienen verdienen:
1852 erfindet der Biologe William, der eine persönliche Krise erlebt, einen neuartigen Bienenstock, der das Halten von Bienen revolutionieren könnte.
2007 arbeitet der Imker George hart für seinen Traum – seinen Hof zu vergrößern, den sein Sohn übernehmen soll. Bis die Bienen eines Tages verschwinden.
2098 arbeitet Tao in China als Bestäuberin, da es keine Bienen mehr gibt. Diese harte Arbeit lässt sie von einem besseren Leben für ihren kleinen Sohn träumen.
Als ich in der Verlagsvorschau den letzten Band von Lundes Klimaquartett entdeckt habe war klar, dass ein Re-read für die Bienen eingeplant werden muss. Das erste Mal habe ich dieses Buch im Mai 2020 gelesen, wir alle wissen was das für eine Zeit war. Damals war es ein absolutes Highlight für mich und auch nach dem zweiten Mal lesen würde ich das immer noch so unterschreiben. Mit dem Unterschied, dass mir beim zweiten Mal natürlich auch ein paar eher unschöne Dinge aufgefallen sind, wie z.B. die extreme Misogynie eines Protagonisten, geschuldet der Zeit in der sein Leben stattfindet oder das zentrale Thema der Beziehung zu Söhnen, das mir beim ersten Mal lesen gar nicht so bewusst war.
Lunde hat diese besondere Art dystopische Zukunft mit Gegenwart und Vergangenheit zu verbinden und kleine Details einzustreuen die gerne mal erst später ihren Sinn offenbaren. Dies macht Die Geschichte der Bienen zu einem wunderbaren und spannendem Titel, der leider weiterhin nicht an Aktualität verliert.
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