
Details
Originaltitel: Relocation
Übersetzung von Ruth Achlama
Gebundene Ausgabe, 352 Seiten
Kein & Aber, 13. Juli 2021
ISBN 978-3036958491
Meine Bewertung
Klappentext
Lilach Schuster hat alles: ein Haus mit Pool im Herzen des Silicon Valley, einen erfolgreichen Ehemann und das Gefühl, angekommen zu sein in einem Land, in dem man sich nicht in ständiger Gefahr wähnen muss wie in ihrer Heimat Israel. Doch dann stirbt auf einer Party ein Mitschüler ihres Sohnes Adam. Je mehr Lilach über die Umstände des Todes erfährt, desto größer wird ihr Unbehagen: Ist es möglich, dass Adam irgendwie damit in Verbindung steht?
Content Notes (könnten Spoiler enthalten)
Antisemitismus, Rassismus, N-Wort
Lilach Schuster lebt mit ihrem erfolgreichen Ehemann Michael und Sohn Adam im Herzen des Silicon Valley. Die Heimat Israel aus Angst vor Bedrohung verlassen, haben sie sich ein neues und sicheres Zuhause aufgebaut. Es klingt nach einem perfekten Leben. Bis ein Anschlag auf eine Synagoge die Gemeinschaft erschüttert. Als dann auch noch ein Mitschüler von Adam auf einer Party stirbt, wird Adam Anschuldigung ausgesetzt und Lilach sieht Gefahr aus allen Richtungen kommen.
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Wie gerne hätte ich das Buch mehr gemocht. Gundar-Goshen hat einen tollen Schreibstil, sie vermittelt glaubhaft Emotionen, erzählt von Herkunft und Familie. Besonders die Mutter-Sohn Beziehung, die Angst von Lilach und die Frage ob sie ihren Sohn überhaupt richtig kennt, wird den Lesenden nahegebracht. Die Gefahr an jeder Ecke witternd, das ständige Hinterfragen, das ist teilweise bedrückend. Die Autorin spielt hier mit den Sympathien und greift auch die wichtigen Themen Antisemitismus und Rassismus auf. Nur leider hat mich die Geschichte dann im letzten Drittel irgendwie verloren, Entscheidungen und Wendungen, die ich nicht mehr nachvollziehen konnte. Zum Schluss hin wurde es mir dann auch ein wenig zu langgezogen, das Ende eher unbefriedigend. Ich möchte aber gerne noch andere Bücher der Autorin lesen, gebt mir gerne eure Tipps!
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