
Details
Originaltitel: Supuutoniku no koibito
Aus dem Japanischen von Ursula Gräfe
Taschenbuch, 234 Seiten
DuMont, 18. Februar 2010
ISBN 978-3832161002
Meine Bewertung
Klappentext
Im Frühling ihres zweiundzwanzigsten Lebensjahres verliebte sich Sumire zum allerersten Mal. Heftig und ungezügelt, wie ein Wirbelsturm über eine weite Ebene rast, fegte diese Liebe über sie hinweg. Sumires Kosename für die siebzehn Jahre ältere Miu ist Süßer Sputnik. Auf einer Reise durch Europa verschwindet Miu plötzlich auf geheimnisvolle Weise…
Content Notes (könnten Spoiler enthalten)
Misogynie, Lesbophobie, Sexismus
In Sputnik Sweetheart begleiten wir den Erzähler, einen jungen Lehrer und Freund von Sumire, der hoffnungslos in Sumire verliebt ist und sich auf die Suche begibt.
Nach „Naokos Lächeln“, das mich vor einigen Jahren recht verwirrt zurück lies, ist dies mein Zweiter Murakami. Und ich habe es wirklich gerne gelesen und kann mir jetzt auch besser vorstellen weitere Murakamis zu lesen. Dabei fand ich Sumire nicht mal unbedingt sympathisch, sondern eher ziemlich egoistisch, der Erzähler, sei es aus Einsamkeit oder Verliebtheit schafft es nicht Grenzen aufzuziehen und Miu hat mit ihren ganz eigenen Dämonen zu kämpfen. Trotzdem waren es 3 Charaktere, die ich gerne begleitet habe. Ich fand das Setting interessant und auch das leicht surreale hat für mich gut gepasst. Es blieben zwar auch hier am Ende wieder viele Fragezeichen, aber für mich war das stimmig und wie ich schon lernen durfte gehört dies wohl einfach zu Murakamis Stil.
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Ich bin gespannt auf seine weiteren Bücher, könnt ihr etwas besonders empfehlen?
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