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Reni Eddo-Lodge – Warum ich nicht länger mit weißen über Hautfarbe spreche

Man sieht das Buch vor einer weißen Wand, es wird von einer Hand gehalten. Das Cover ist weiß und der Titel steht in schwarzer Schrift über das ganze Cover geschrieben. Die Worte mit weissen sind weiß geschrieben, so dass sie nicht direkt erkennbar sind.

Details

Originaltitel: Why I’m No Longer Talking To White People About Race
Übersetzung von Anette Grube

Taschenbuch, 263 Seiten
Tropen, 26. Januar 2019
ISBN 978-3608504194

Meine Bewertung

Bewertung: 4 von 5.

Klappentext

Viel zu lange wurde Rassismus als reines Problem rechter Extremisten definiert. Doch die subtileren, nicht weniger gefährlichen Vorurteile finden sich dort, wo man am wenigsten mit ihnen rechnen würde – im Herzen der achtbaren Gesellschaft.

Content Notes (könnten Spoiler enthalten)

Rassismus, Kolonialismus, Gewalt

Reni Eddi-Lodge, 1989 in London geboren ist preisgekrönte Journalistin und Bloggerin. Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche ist ihr erstes Buch. Den Titel hat sie aus einem 2014 von ihr veröffentlichten Blogpost der viral ging übernommen.

Eddi-Lodge taucht zuerst in die britische Geschichte ein und geht den historischen Wurzeln der Vorurteile auf den Grund. Sie zeigt auf, dass Ungleichbehandlung ein System ist, das seit Generationen anhält. Sie schreibt über White Privilege, warum Farbenblindheit nicht hilft um Gleichberechtigung zu erreichen und geht ebenfalls auf den wichtigen intersektionalen Feminismus ein.

Im Nachwort schreibt sie noch über die aktuelle Politik zum Zeitpunkt der Buchveröffentlichung, als Großbritannien über den Brexit abstimmte und in immer mehr Ländern rechte Parteien an Zuwachs gewannen.

Natürlich geht es hier hauptsächlich um Großbritannien, aber das macht das Thema ja nicht weniger wichtig, Rassismus ist nicht nur ein Problem der USA. Ich persönlich konnte hier viel mitnehmen und lernen. Gleichzeitig ist es erschreckend, wieviel hier noch getan werden muss.


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