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Yaa Gyasi – Heimkehren

Man sieht das Buchcover, dieses ist schwarz. Auf dem Cover ist außerdem in grafischen Formen ene Flamme in orange, so wie Wellen in verschiedenen Blautönen dargestellt.

Details

Originaltitel: Homegoing
Übersetzung von Anette Grube

Taschenbuch, 416 Seiten
DuMont, 08. Oktober 2018
ISBN 978-3832164607

Meine Bewertung

Bewertung: 5 von 5.

Klappentext

Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft.

Content Notes (könnten Spoiler enthalten)

Rassismus, Versklavung, Sexualisierte Gewalt, Häusliche Gewalt, Armut, Krieg, Traumata, Tod

Yaa Gyasi spannt einen Bogen vom Ghana des 18. Jahrhunderts bis in die USA der Gegenwart.
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Während Effia einen Engländer heiratet, der durch Skalvenhandel zu Reichtum und Macht gelangt wird ihre Schwester Esi als Sklavin nach Amerika verkauft. Es ist Effias Stamm, die Fante, der Hand in Hand mit den Briten den Sklavenhandel betreibt. Über Jahrhunderte profitieren Effias Nachkommen davon oder sie verzweifeln daran. Esi und ihre Nachkommen hingegen kämpfen vom ersten Tag an in Amerika um ihr Überleben. Sie schuften und kämpfen für ein Leben in Freiheit, das selbst im Harlem der Sechzigerjahre verwehrt bleibt.

Yaa Gyasi, 1989 in Ghana geboren, ist im Südwesten der USA aufgewachsen. Sie hat englische Literatur an der Stanford University studiert. Ihr Debütroman »Heimkehren« stand wochenlang auf den Bestsellerlisten. Es wurde in über 20 Sprachen übersetzt und mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Das Buch ist nicht einfach, es ist brutal, ehrlich und so so wichtig! Gyasi schreibt fantastisch, sehr eindrucksvoll verwebt sie die Familiengeschichten. Ein tief beeindruckender und berührender Roman und eine unbedingte Leseempfehlung von mir.


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