
Details
Originaltitel: Les passeurs de livres de Daraya
Übersetzung von Nathalie Lemmens
Gebundene Ausgabe, 232 Seiten
Benevento, 28. September 2018
ISBN 978-3710900426
Meine Bewertung
Klappentext
Daraya, unweit von Damaskus in Syrien: Während der Krieg immer verheerender und zerstörerischer wütet, entsteht dort ein magischer Ort, eine unterirdische Bibliothek mit über fünfzehntausend Büchern – geborgen aus dem Schutt und den Ruinen zerstörter Häuser. Delphine Minoui erzählt die außergewöhnliche Geschichte einer Gruppe junger Syrer, die ihr Leben riskieren, um Bücher zu retten. Für sie wird die geheime Bibliothek zu einem Ort der Gemeinschaft, an dem Menschen lesen, lernen, diskutieren – und so für kurze Zeit der brutalen Realität des Krieges entfliehen.
Content Notes (könnten Spoiler enthalten)
Kriegsbeschreibungen, Kriegsverletzung
Alles begann mit einem Foto, das die französisch-iranische Journalistin Delphine Minoui zufällig auf Facebook entdeckte: zwei junge Männer, umgeben von Regalen voller Bücher inmitten von Zerstörung. Sie erzählt hier diese außergewöhnliche Geschichte einer Gruppe junger Männer, die ihr Leben riskieren, um Bücher zu retten. Für sie wird die geheime Bibliothek zu einem Ort der Gemeinschaft, an dem Menschen lesen, lernen, diskutieren – und so für kurze Zeit der Realität des Krieges entfliehen.
»Die Bücher sind ihr Ventil. Eine Melodie der Worte gegen das Diktat der Bomben.«
Ich muss ja leider zugeben, dass ich das Buch damals im Buchladen mitgenommen habe, ohne den wahren Hintergrund dieser Bibliothek zu kennen. Nun bin ich umso froher über diesen Zufallskauf. Eine schreckliche Realität. Ein trauriges Buch. Sehr berührend. Eine Erinnerung an die Macht der Literatur.
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