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Sandra Cisneros – Das Haus in der Mango Street

Da dieser Blog eine Erweiterung meines Bookstagram Accounts werden soll, finde ich es nur richtig, meinen allerersten dort veröffentlichten Post auch diese Ehre hier zu erweisen.

Man sieht ein farbenfrohes gezeichnetes Cover des Buches auf weißem Untergrund. Das Cover ist in verschiedenen Tönen gehalten, man sieht einen Schreibtisch mit einer Schreibmaschine, Blumen in einer Vase, ein Bild an der Wand. Neben dem Schreibtisch steht ein rosafarbener Sessel vor einem Fenster. Man kann außerdem noch Schuhe auf dem Boden erkennen.

Details

Originaltitel: The House on Mango Street
Übersetzung von Gerd Burger

Gebundene Ausgabe, 160 Seiten
Kampa Verlag, 22. Oktober 2020
ISBN 978-3311240044

Meine Bewertung

Bewertung: 3 von 5.

Klappentext

Auf Englisch bedeutet mein Name Hoffnung. Auf Spanisch bedeutet er zu viele Buchstaben. Bedeutet er Traurigkeit, bedeutet er warten. Er klingt wie die mexikanischen Schallplatten, die mein Vater Sonntagsfrüh beim Rasieren spielt, Lieder wie schluchzen.

Sandra Cisneros wurde 1954 als Tochter eines mexikanischen Vaters und einer mexikanisch-amerikanischen Mutter in den »barrios« von Chicago geboren. Als einziges Mädchen unter sechs Brüdern musste sie genau gegen die Vorurteile und Einschränkungen ankämpfen, die ihre Erzählungen beschreiben. Für Das Haus in der Mango Street wurde sie mit zahlreichen Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet.

Das Haus in der Mango Street war mein erstes Buch aus der Chicana-Literatur.

Als Chicano-Literatur (englisch Chicano literature) wird die Gesamtheit erzählerischer und lyrischer Werke verstanden, die durch Autoren entstehen, die sich als Angehörige der US-amerikanischen Chicano-Gemeinschaft sehen. Unter Chicano werden dabei die in den Vereinigten Staaten lebenden Mexikaner und ihre Nachfahren (mexikanische Amerikaner) verstanden. Gelegentlich wird auch der Begriff Chicana-Literatur verwendet. Dieser Teil der Chicano-Literatur setzt sich mit den Erfahrungen weiblicher mexikanischer Amerikaner auseinander.

Quelle: Wikipedia.de

Sandra Cisneros hatte mich schon in ihrem Vorwort auf den ersten 30 Seiten überzeugt. Sie schreibt in kurzen Epsioden (Vignetten) über das Leben und Heranwachsen von Esperanza Cordero, einer jungen, in Chicago aufwachsenden Latina, die mit ihrer Familie von Wohnung zu Wohnung zieht und schließlich in einem Haus in der Mango Street einzieht. Esperanza ist fest entschlossen dem Leben in ihrem Stadtteil zu entkommen, gleichzeitig verspricht sie, für die zurückzukommen, die sie dort zurückgelassen hat.
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Ein wunderbares, kleines Buch. Und ist das Cover nicht einfach großartig?